Kalkwerk Blickweiler

Rund um das Kalkwerk in Blickweiler, sowie der Kalksteinbruch auf dem Kalbenberg
von Dipl-Ing. Hugo Wannemacher

Vorwort
Bericht über Fakten, Aussagen von noch unter uns lebenden Zeitzeugen, sowie mündlich weitergegebene Anmerkungen von Blickweiler Bürgern, welche um die Jahrhundertwende, 19./20. Jahrh. noch aktiv am Dorfgeschehen teilnahmen. Ferner aus mir zugänglichen, schriftlichen Unterlagen. die sich mit der Materie Kalkstein und Branntkalk befassen und mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden. Manfred Sick, Ottweiler, ferner Unterlagen von den städtischen Archiven Neunkirchen und Saarbrücken, sowie den Saarbergwerken Saarbrücken.

Auf dieser Basis wurde es mir möglich eine verkürzte Darstellung zu geben über den Rohstoff Kalk, der in unserer engeren Heimat, dem Bliestal, in vielfältiger Form ansteht. Trochitenkalk, Nodesenkalk und Dolomitkalk also Weiß- und Graukalk. (Dr. phil.., nat., h.c. Guthörl, Saarbrücken).

Ebenso soll der Umgang unserer Generation mit dem Produkt Kalk welches beim Wiederaufbau unserer engeren Heimat Lind darüber hinaus in ganz Deutschland nach dem 1 . und 2. Weltkrieg eine wichtige Rolle spielte, festgehalten werden.
Also, für die ältere Generation soll die Kurzfassung dieses Berichtes einen Rückblick darstellen, der auch Teil ihres eigenen Erlebens ist. Die Jüngeren unter uns können. wenn sie es denn wollen, den mühsamen und beschwerlichen Weg ihrer Urgroßväter, Großväter und Väter im 20. Jahrhundert nachvollziehen.

Nutzung des Rohstoffes Kalk
Seit wann sich die Menschen des Rohstoffes Kalk bedienen, läßt sich nicht exakt nachweisen. Fest steht jedoch, dass die Römer, als sie um die Zeit 80-100 n. Chr. das Imperium Romanum bis nach Germanien ausdehnten, die Kunst des Kalkbrennens bereits verstanden.

Literaturnachweis: Blickweiler im Wandel der Zeit

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